22.05.2012 Sportausschuss

Die heutige Sitzung fand im Funktionsgebäude des Eintrachtstadions Kreuzheide in der Franz-Marc-Straße statt und begann mit einem zwar als „kurz“ angekündigten, letztlich aber doch recht langem, Rundgang auf den Sportanlagen Eintrachtstadion und Lupo Stadion. Rundgang stimmt nur insofern als Hin-und Rückweg auf unterschiedlichen Strecken absolviert wurden. Ansonsten standen wir recht lange in praller Sonne auf dem Gelände des Schulzentrums Kreuzheide, auf dem Lupo auch sein Vereinsgelände hat. Zum Glück führte der Rückweg durch den Wald und bot für kurze Zeit kühlenden Schatten. Bevor es schließlich
in das Funktionsgebäude ging, wurde noch der schon in die Jahre gekommene Kunstrasenplatz des Eintrachtstadions begutachtet.
Auf dem Lupo-Gelände äußerten sich Vertreter beider Vereine zur Platzmangelproblematik. Die zur Verfügung stehenden Plätze reichen für 22 Fußballteams nicht aus, was auch von niemandem bestritten wurde. Unschön war teilweise leider der Ton, in dem diese Problematik vorgetragen wurde! Aber schließlich traf man sich ja, um eine für alle einvernehmliche Lösung zu finden. Nicht zu vermeiden ist zunächst, dass beide Vereine sich über eine vorübergehende gemeinsame Nutzung des Platzes im Eintrachtstadion verständigen und deshalb eventuell Trainingszeiten zu bislang „unüblichen“ Zeiten angesetzt werden müssen Eine Sanierung des Kunstrasens im Eintrachtstadion würde ca. 350.000€ kosten, rund700000€ die Umwandlung des Lupo-B-Platzes.
Obwohl außer einem mündlichen Bericht zur Situation der genannten Sportanlagen und Kenntnisgaben nur eine Vorlage, 0295/2012, gab, wurde die Sitzung, die wegen der Begehung erst um 17 Uhr begann, doch recht lang. Positiv sei zu erwähnen, dass Mineralwasser – sehr erfrischend nach einer Stunde in der Hitze – und belegte Brötchen gereicht wurden.
V 0295/2012 beinhaltet die Haus- und Entgeltordnung sowie die Öffnungszeiten des Wasserparks Hehlingen. Die Entgeltordnung war es, die allgemein kritisiert wurde und in der nächsten Sitzung überarbeitet noch einmal vorgelegt werden soll. Es stellt sich hier allgemein die Frage, wie eigentlich heutzutage „Familie“ definiert ist, denn angeboten werden sollen Familiensaisonkarten für 38€, zum gleichen Preis eine Großelternkarte „mit maximal drei Enkeln“, für jedes weitere Enkelkind sind dann jeweils 5€ (für die ganze Saison?) zu entrichten, was aber nicht unbedingt sein muss, wenn dieses Enkelkind unter 99cm groß ist, denn für diese Kinder (egal ob Enkel?) ist der Eintritt frei. Ein persönlicher Hinweis von jemandem, der mal vier Kinder großgezogen hat. Meine Mutter hätte also für ein Enkelkind extra bezahlen müssen…
Der Preis für eine Saisonkarte für Alleinerziehende mit zwei minderjährigen Kindern soll 28€ betragen, für „jedes weitere Kind bis maximal 38€“ werden 5€“fällig. Das ist alles recht verwirrend, wenn man den Wasserpark besuchen möchte und sich erst einmal durch diese Preisstaffelung kämpfen muss. Interessant ist auch die Formulierung „minderjährige Kinder bis zum 25. Lebensjahr“, also meine waren alle mit 18 Jahren volljährig. Jeder weiß zwar, wie es gemeint ist, aber… Es war nur vernünftig, eine Überarbeitung zu verlangen!
Zur Situation der beiden o.a. Sportanlagen schreibe ich jetzt nichts mehr.
Anschließend folgten noch eine Erklärung zur Entstehung der Mehrkosten für den Hehlinger Wasserpark, Kenntnisgaben und wie eigentlich immer Erinnerungen der „üblichen Verdächtigen“ an noch Unerledigtes.
Mein Sitznachbar sei gegrüßt, so findet er heute „im Internet“ Erwähnung.

Piri

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14.05.2012 Fraktionssitzung mit Besuch des GB Kultur: Zur Zukunft der Stadtbibliothek

Am 14. Mai war die Geschäftsbereichsleiterin Kultur, Frau Schneider-Bönninger, zu Gast in unserer Fraktionssitzung. Einerseits ging es uns darum, generell etwas über die Aufgaben und die Organisation des GB Kultur zu erfahren, andererseits war natürlich ein Thema dominierend im Gespräch: Die Zukunft der Stadtbibliothek.

Frau Schneider-Bönninger erläuterte noch einmal aus ihrer Sicht die Argumente, die für einen Neubau der Stadtbibliothek sprechen. Vorherrschend war hier der Platzmangel im Alvar Aalto Kulturhaus und die Chancen, die ein Nachnutzungskonzept für das Haus darstellen.
Vor allem sehe sie mit einem Auszug der Stadtbibliothek Möglichkeiten dafür, anderen Kultureinrichtungen wieder mehr Raum für ihre Arbeit zu geben. So platzt das Stadtarchiv anscheinend auch aus allen Nähten und würde sich über einen Umzug sehr freuen. Insbesondere solle das ganze Gebäude wieder mehr mit Leben gefüllt werden.

An dieser Stelle betonte Frau Schneider-Bönninger, ganz in unserem Sinne, dass das im Kulturausschuss vorgestellte Nachnutzungskonzept bis jetzt nur einen Entwurf darstelle. Auch wenn mittlerweile ein Fraktionsantrag von SPD, CDU, den Grünen sowie der FDP/WTZ vorliegt, der eben diesen Entwurf bereits als gegeben und der Weisheit letzter Schluss ansieht. Sowohl dem GB Kultur als auch uns ist es wichtig, dass eine Nachnutzung des AAK in einem Dialogprozess mit den Bürgern entstehen muss, weil es in der Bürgerschaft einen unbedingtzu nutzenden Schatz an Ideen für das Gebäude gibt. Außerdem kann so sichergestellt werden, dass das neue Konzept des AAK auf breite Zustimmung und Akzeptanz bei den Wolfsburgern stößt.

Ein Neubau der Stadtbibliothek ist nach aktuellem Stand der politischen Gremiengelage wohl so gut wie beschlossen, streben doch die oben genannten Fraktionen einen solchen Grundsatzbeschluss für die nächste Ratssitzung am 20. Juni an.

Nichtsdestotrotz fordern wir in Gemeinschaft mit der PUG weiterhin, dass vor einer endgültigen Entscheidung die Meinung der Bürger durch eine Bürgerbefragung eingeholt werden sollte. Eine solche Befragung kann mit einfacher Mehrheit vom Rat beschlossen werden und ist in ihrer Ausgestaltung relativ frei. Bindend ist das Ergebnis dieser Befragung zwar nicht, doch möchten wir die Chance gerne nutzen, zu diesem wichtigen Thema ein Meinungsbild einzuholen und so einen anderen Politikstil hier in Wolfsburg zu etablieren: Nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden und später eine Pseudo-Beteiligung anbieten, sondern im offenen Dialog miteinander Entscheidungen von Beginn an zusammen treffen und tragen!

Kerstin

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26.04.2012 Ausschuss für Integration und Migration

26.04.2012 Ausschuss für Integration und Migration

Erstaunlich war schon beim Erhalt der Einladung, dass es keinerlei Vorlagen geben würde, ich meine, dass dies zum ersten Mal der Fall ist, seit ich an Sitzungen teilnehme.
Dafür standen aber außer den üblichen Punkten mündliche Berichte über den Workshop zum Integrationspreis und zur Beauftragung des Institutes IMAP, eine Präsentation des Integrationskonzeptes „Vielfalt leben“, die Vorstellungen der Anerkennungsberatung des Jobcenters Wolfsburg sowie ComItEs auf der Tagesordnung. Das verhieß eine lange Sitzung!
Ab 2013 soll jährlich ein Integrationspreis verliehen werden, wozu ein Workshop zur Festlegung der Kriterien zur Vergabe dieses Preises durchgeführt wurde. Diesem Workshop werden noch zwei weitere Treffen folgen mit dem Ziel, dass das Konzept im September fertiggestellt sein soll.
Mit der IMAP: http://www.imap-institut.de/ ging es dann nicht ganz so einfach weiter. Es begann damit, dass die notwendigen Unterlagen nicht allen zugänglich gemacht worden waren. IMAP soll auf Wunsch der Verwaltung ein Konzept zur interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung erstellen, worüber der Verwaltungsausschuss am 15.05. abstimmen soll. Ich kann erstens nachvollziehen, dass man nicht über etwas abstimmen, es beschließen möchte, wenn man es gar nicht kennt. Ich kann zweitens die helle Aufregung und die plötzliche Hektik der Vortragenden nicht nachvollziehen, als sich herauskristallisierte, dass niemand über die „Katze im Sack“ reden würde. Da niemand etwas grundsätzlich gegen die Auftragsvergabe an IMAP einzuwenden hatte, sich aber alle irgendwie nicht ausreichend informiert fühlten, ist es drittens rechtens, dies in den Fraktionen zu besprechen und im VA zu beschließen. Viertens kann ein so ehrgeiziges natürlich auch mit Kosten verbundenes Projekt – 5200 Mitarbeiter sollen „mitgenommen“ werden –nicht ohne entsprechende Vorabinformation befürwortet werden. Es war insgesamt ein wenig viel der unnötigen Aufregung!
Nett fand ich, vom Vorsitzenden mit „Frau Piroska“ angesprochen zu werden, woraufhin ich ihn über meinen Vor- und Nachnamen sowie die korrekte Aussprache meines Vornamens (Migrationshintergrund!) informierte.
Die Präsentation „Vielfalt leben“ beschränkte sich auf das Verteilen der neuen Broschüre, die in lediglich 1500 Exemplaren gedruckt wurde.
Die Anerkennungsberatung des Jobcenter Wolfsburg ist eine nützliche und hilfreiche Anlaufstelle für alle, deren in einem anderen Land erworbener Berufs-oder Hochschulabschluss nicht anerkannt wird.
Anschließend stellte der Vorsitzende Paolo Brullo ausführlich Comites Wolfsburg (Komitee der Italiener im Ausland) vor.
Schließlich gab es noch einen mündlichen Bericht zur Ratsanfrage der SPD F 003/2012. Dazu sei zunächst einmal rein formal gesagt, dass uns Piraten eingebläut wurde, eine Anfrage dürfe nicht mehr als drei Fragen beinhalten, die Anfrage 003/2012 besteht aus 6 Fragen. Die Oberfrage lautet: Wie viele Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind bei der Wolfsburger Stadtverwaltung und den städtischen Töchtern beschäftigt“ und wird dann noch in Teilbereiche spezifiziert. Da die zur Beantwortung der Fragen benötigten Daten gar nicht von der Stadt erfasst werden, wurde dargelegt, wie schwierig es aus den verschiedensten Gründen (u.a. Datenschutz) es sein wird, diese Anfrage erschöpfend zu beantworten.
Dies wollte der Vertreter der SPD so nicht hinnehmen, aber ich fand die vorläufige Beantwortung der Verwaltung verständlich und nachvollziehbar.
Pünktlich um 17.30 Uhr begann auf dem Gerüst vor den Sitzungszimmerfenstern der Baulärm an der Fassade. Der hatte auch sein Gutes!

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15.05.2012 Vorstellung des Bildungsberichtes

15.05.2012 Vorstellung des Bildungsberichtes

Wieder einer dieser prall gefüllten Tage. Nach dem Verwaltungsausschuss bleibt nur wenig Zeit bis zum Beginn der Veranstaltung im Hallenbad, wo um 19 Uhr die Vorstellung des Bildungsberichtes beginnt.
Diesen kann man genau nachlesen unter www.wolfsburg.de/schule .
Professor Dr. Hans Döbert trägt einige für an Bildung Beteiligte Steuerungs-Aspekte interessant und kurzweilig vor. Das entschädigt für die zum Teil schlecht zu erkennenden Zahlen auf der Power Point Präsentation.
Sein Vortrag ist gegliedert in 1. Das Verständnis von Bildungsberichten, 2.den Grundlagen des Wolfsburger Bildungsberichtes,3.den Stärken von Bildung in Wolfsburg, 4. den Herausforderungen von Bildung in Wolfsburg sowie 5.den Schlussfolgerungen.
Während viele Berichte wie beispielsweise die PISA-Studie stets nur Teilinformationen über Bildung beinhalten, behandelt ein Bildungsbericht das Bildungssystem insgesamt, wobei Bildung stets für einen ganzen Lebenslauf betrachtet wird.
Der Bericht arbeitet mit Indikatoren statt mit Quoten, da Indikatoren stets aussagekräftiger und „interpretierbarer“ sind.
Ich beschränke mich jetzt auf die Herausforderungen: Es zeigt sich, dass (deutsche) Jungen viel weniger erfolgreich sind, außerdem dass die Zahl der Wiederholer auffällig hoch ist ebenso wie die Rückläufer vom Gymnasium.
Dass so viele Schüler eine Klasse(oder auch zwei?) wiederholen, mag m.E. aber auch dazu beitragen, dass letztlich die Zahl derer mit einemSchulabschlusserfreulich hoch ist.
Die hohe Zahl der Rückläufer vom Gymnasium mag eventuell daraus resultieren, dass viele Eltern ihr Kind entgegen der Grundschulempfehlung am Gymnasium anmelden.
Es sollen aber noch der Familen-und der Sozialbericht, die demnächst vorgestellt werden, abgewartet werden, um dann gezielt zu interpretieren und verbessernd zu steuern.
Piri

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02.05.2012 Strategieausschuss

Diese Sitzung war äußerst interessant. Zuerst ging es um die Vorlage 0234/2012 – Regionales Umsetzungs- und Investorenkonzept Freizeit-und Lebensqualität (RIK) „ErlebnisRegion 2020“ Dauerhaft Zukunft gestalten, die man hier nachlesen kann: http://ratsinfo.wolfsburg.de/buerger_session/ydocstart.asp
Die FDP/WTZ fragte nach der Finanzierung und die PUG sei dagegen, unter anderem deshalb, weil die WOB AG von anderen Regionen „missbraucht“ würde. Darauf entgegnete der Oberbürgermeister, dass alles in der Vorlage Genannte durchaus satzungskonform sei, da die WOB AG auch für die Region plane, aus der schließlich auch viele Arbeitnehmer nach Wolfsburg kämen. Eigentlich erlebte ich hier eine der wenigen echten Diskussionen. Mit einer Gegenstimme, ich war nicht stimmberechtigt, wurde die Vorlage empfohlen.
Es folgten eine strukturelle Analyse des Wolfsburger Wohnungsmarktes und der Wohnungsbaubericht als Verwaltungsberichte gefolgt von Berichten der Wohnungsbaugesellschaften Neuland GmbH und Volkswagen Immobilien GmbH.
Laut HerrnMohrs ist Wohnen eines der zentralen Themen der nächsten Jahre. Durch die Schaffung neuen Wohnraumes könnten auch die Pendlerströme reduziert werden. Frau Thomas sagte, dass sehr schnell sehr vielguter und ausdifferenzierter Wohnraum zu schaffen sei und versicherte, dass Wolfsburg weiterhin eine grüne Stadt bleiben werde. Vorgestellt wurden mögliche Bauflächen im ganzen Stadtgebiet. Dazu wurde ein ausführliches “Heft“ verteilt, das leider für den Bürger auf der städtischen Homepage nicht einsehbar zu sein scheint. Interessierte können bei uns im Fraktionsbüro Einblick nehmen.
Die Berichte der beiden Wohnungsbaugesellschaften ähneln sich. Es gibt kaum Leerstand und einen hohen Bedarf an Wohnraum in allen Segmenten. Bei der Vorstellung der geplanten Bauvorhabenzeigt sich aber eher, dass eine Tendenz dazu besteht, im höherpreisigen bis luxuriösen Segment Wohnraum zu bauen, obwohl auch Bedarf im niedrigpreisigen Segment besteht. Dabei ist der innerstädtische Wohnungsbau zunächst vorrangig. Insgesamt besteht eine sehr hoheNachfrage im Innenstadtbereich, ebenfalls nach modernem hohen Wohnkomfort und Barrierefreiheit bzw.-armut.
Die Zielgruppen der VW Immobilien sind eindeutig das Management sowie Fach-und Führungskräfte.
Beide Gesellschaften stellen ihre momentanen Bauvorhabenvor.
Auffallend ist die Begeisterung der Neuland über die Häuser, die sie Jahre nach Abriss des Hochhauses in der Schulenburgallee / Ecke Werderstraße gebaut hat. Schnell vergessen wurde offenbar, dass sich diese Wohneinheiten nicht wie ursprünglich geplant verkaufen ließen, sondern schließlich vermietet wurden, was nicht verwunderlich ist angesichts der enormen Kaufpreise, die gefordert wurden für Häuser ohne Keller – nur einige wenige in Randlage verfügen über einen Keller – mit Flachdach, einem winzigen Garten und einem familienunfreundlichen Grundriss.
Wenn man bedenkt, dass ein Hundezwinger in Deutschland mindestens16 Quadratmeter haben sollte und dann allein die Kinderzimmer angeschaut hat, fragt man sich erstens, wo denn überhaupt die Möbel stehen sollen und zweitens, wo dann noch Platz für Kind und Spielzeug sind. Auch die Abstellmöglichkeiten sind äußerst knapp bemessen und die Hausfrau und Mutterhält vergeblich Ausschau nach Stellplatz für Waschmaschineundfragt sich, wo denn die Schmutzwäsche eines Vier-Personen-Haushaltes eigentlich bleiben soll und wo Platz zum Aufhängen der Wäsche ist.
Ist man vielleicht Besitzer eines Klavieres, Kontrabasses, Cellos und/oder vieler Bücher, wird der Platz immer knapper. Bei der Besichtigung war sofort klar, dass man selbst zu zweit eigentlich wenig Platz haben würde. Fährt man heute an den inzwischen bewohnten Häusern vorbei, fällt sofort auf, dass alle ihre Wäsche auf Ständern im Flur des OG trocknen, der nur vernünftig zu belüften ist, wenn die Fenster und Türen der anliegenden Zimmer geöffnet sind.
Hat man auch noch eine Skiausrüstung oder andere Sportgeräte und möchte vielleicht Gartenmöbel und-geräte, ist das Haus vielleicht schon zu voll. Der Betrachter wartet nun auf den Aufbau hübscher Holzhäuschen in den Gärten. Den Architekten sollte man dort mal für sechs Wochen einfach einsperren!
Es folgten noch die Vorlagen 291, 282,278 sowie die Berichte 0042 und 46 aus 2012,die alle hier aufgerufen werden können: http://www.wolfsburg.de/irj/portal/anonymous?NavigationTarget=imperiafully://de/townhall/49c0f8b2.xml/Rathaus/Rathaus/Rats-%20%26%20Rechts-angelegenheiten/Ratsinformationssystem/B%C3%BCrgerinfo
Piri

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25.04.2012 Schulausschuss

Nachdem in der an diesem Tag vorangegangenen Sitzung ein Blasmusik-Handyklingelton für Heiterkeit sorgte, ertönt zu Beginn dieser Sitzung eine Art Tarzan-Ruf, der aber ein Wolfsgeheul sein soll.
Nach den üblichen Formalitäten wird die Vorlage 0262/2012 behandelt und es folgt die immer schwerer zu ertragende „Selbstbeweihräucherung“ einer Partei. Zur V 0256/2012 erlaube ich mir anzumerken, dass es nicht richtig sei, dass die Gesamtkonferenz etwas beschlossen hat, denn der Schulvorstand sei das entscheidende Gremium. Auffallend ist, es kann sich aber hierbei auch um reine Einbildung handeln, dass die Vorsitzende, sobald ich etwas anmerke, meint, kommentieren und irgendwie auch maßregeln zu müssen. War es bei einem der letzten Male meine längere Ausführung zu einer Kenntnisgabe, nach der mir mitgeteilt wurde, dass man zu Kenntnisgaben nichts äußernd dürfe, was übrigens so nicht stimmt, denn beispielsweise werden im Sportausschuss Kenntnisgaben ausführlich besprochen und diskutiert, so halt dieses Mal der Kommentar zu meiner Anmerkung, dass auch die Gesamtkonferenz weiterhin ein wichtiges Gremium sein.
Das ist Ansichtssache. Fakt ist nun einmal, dass „das ‚Gesetz zur Einführung der Eigenverantwortlichen Schule‘ vom 17. Juli 2006 hat die Struktur der Schulverfassung erheblich verändert“ hat. „Die Gesamtkonferenz hat ihre bisherige Stellung als oberstes Beschlussorgan der Schule eingebüßt und ihre ‚Allzuständigkeit‘ verloren. Der größte Teil ihrer bisherigen Zuständigkeiten ist auf die Schulleitung oder auf den neu geschaffenen Schulvorstand übergegangen. Nach dem Beitrag über den Schulvorstand in der Oktober-Ausgabe dieser Zeitung soll jetzt die Rolle der Gesamtkonferenz im Gefüge der Beschlussgremien näher betrachtet werden. Den Abschluss der Berichterstattung über die ab Schuljahr 2007/08 geltende Schulverfassung bilden in der nächsten Ausgabe Ausführungen über die Stärkung der Stellung der Schulleiterinnen und Schulleiter.

Die Schulgesetznovelle vom Sommer 2006 hat die Zusammensetzung der Gesamtkonferenz nicht verändert, ihr aber den Status des obersten Beschlussorgans der Schule genommen und ihren Aufgabenkatalog drastisch reduziert. Sie entscheidet künftig nicht mehr ‚über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule‘.
Einen Überblick über die Aufgaben, für die Gesamtkonferenz bislang ‚insbesondere‘ zuständig war, gibt der zurzeit noch gültige Konferenzerlass vom 10.1.2005. Der dort unter Nr. 1.1 aufgeführte Katalog umfasst nicht weniger als 28 Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit der Konferenzen, insbesondere der Gesamtkonferenz fallen.
Die neuen schulgesetzlichen Bestimmungen definieren die Gesamtkonferenz als Gremium, in dem die an der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten ‚zusammenwirken‘. Das Zusammenwirken soll sich auf „pädagogische Angelegenheiten“ erstrecken. Damit sind aber keineswegs alle pädagogischen Aufgaben der Schule gemeint. Genannt werden nur noch drei Punkte, in zwei weiteren Punkten kann die künftige Gesamtkonferenz Grundsatzbeschlüsse fassen. Entscheidungen in pädagogischen Angelegenheiten können auch von der Schulleitung oder vom Schulvorstand getroffen werden.“ Quelle übrigens: http://www.gew-nds.de/meldungen/schulprogramm_mittelpunkt.php
Zur V 0229/2012 wird sehr ausführlich gesprochen. Sie wird ebenso wie V 0236 einstimmig weiterempfohlen.
Dennoch wird es Zeit, vor allem nach dem Besuch des Bürger Service Centers Wolfsburg, für eine Anfrage einen Antrag hinsichtlich der DIN 18041.
Anschließend erfährt der Ausschuss von Dr. Ernst Rösner von der TU Dortmund viel zu bisherigen und einem neuen Prognoseverfahren zur Schulentwicklungsplanung. Dies im Rahmen dieses Textes alles detailliert darzulegen, beansprucht einfach zu viel Zeit, deshalb hier eine Kurzfassung: Neuere Zahlen zu Eingangs- und Durchgangsquoten werden stärker berücksichtig als ältere, d.h. jährlich werden neueste Entwicklungen hinsichtlich der der Schülerzahlen eingepflegt. Zwei zentrale Parameter jeder Prognose sind die Geburtenzahlen und das Schulwahlverhalten. Alles in allem werden so zuverlässigere Zahlen ermittelt als bei herkömmlichen Verfahren.
Es folgt ein mündlicher Bericht zum Bildungscampus, der stark den Eindruck erweckt, dass in vielen Köpfen und auch in den „großen“ Ratsfraktionen schon Einigkeit darüber herrscht, dass Wolfsburg ein Bildungshaus bekommen wird, das in sich eine neue Bibliothek, die Volkshochschule sowie die Sekundarstufe II der Neuen Schule vereinen wird und dass es irgendwie eilt! Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der älteste Jahrgang der neuen Schule bald einer Sek. II bedarf. Interessant war auch zu hören, dass in der Projektarbeitsgruppe zum Bildungshaus von allen Wolfsburger Schulen lediglich die Neue Schule beteiligt worden ist! Nach meiner Meinung sollte erst einmal Konsens zu einer sinnvollen Nachnutzung des Alvar Aalto Kulturhauses gewonnen werden. Außerdem muss im Falles eines Neubaus dieses Mal unbedingt darauf geachtet werden, dass das geplante Gebäude wirklich „baubar“ ist, die Kosten nicht explodieren und eine kompetente Bauleitung vorhanden ist. Wolfsburg braucht keine zweites Phaeno!
Es sei außerdem noch anzumerken, dass „hybrid“ nicht „fortschrittlich“ bedeutet, sondern lediglich „gebündelt, gemischt, gekreuzt“.
Zum Bericht zum Selbstlernzentrum Vorsfelde möchte ich hier nur kurz anmerken, dass in der Theorie alles ganz „toll“ ist, sich in der Praxis aber eine Menge Probleme ergeben werden. Ich denke nur daran, dass beispielsweise mehrere Klassen gelichzeitig dort arbeiten wollen und auch an die durch Lehrerstunden abzudeckenden Aufsichten. Es gibt auch nicht nur eine Gruppe „Darstellendes Spiel“. Wo sollen die Gruppen ihre Requisiten lagern oder muss immer alles „mitgeschleppt“ werden? Hier muss wesentlich detaillierter gedacht werden! Interessant ist auch, dass „Dialog und Lernen der Generationen im Stadtteil gefördert“ werden sollen. Also bietet es sich doch, wie von den Piraten gefordert, an, die absolut barriereträchtige Stadtteilbibliothek im Rathaus Vorsfelde ins Schulzentrum umzusiedeln? Oder wie ist das tatsächlich in der Praxis gedacht?

Piri

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24.04.2012 Besuch des Bürger Service Centers

Das seit Oktober 2010 bestehende Bürger Service Center befindet sich im Volksbank-Gebäude am Mühlengraben. Zu seinen Aufgaben gehören, den anrufenden Bürgern allgemeine Auskünfte zu Öffnungszeiten, Gebühren, Zuständigkeiten und einzureichenden Unterlagen zu erteilen, der Versand von Formularen, Vordrucken und Infobroschüren, die Vereinbarung von Sperrmüllterminen, die Aufnahme von Schadensmeldungen, das Erteilen von Melderegisterauskünften an andere Behörden, die Bearbeitung eingehender Mails und Fax, die Übernahme von Telefonen abwesender Mitarbeiter und verschiedener Geschäftsbereiche. Außerdem werden im Outbound freie Krippen-und Kitaplätze abgefragt.

Beschäftigt sind dort 15 Mitarbeiter, von denen die Hälfte in Teilzeit arbeitet. Die Arbeitsplätze sind nach modernen ergonomischen Erfordernissen eingerichtet. Jeder Mitarbeiter arbeitet an zwei Bildschirmen. Besonders fällt die exzellente Akustik auf. Sicherlich ist hier die DIN 18041 „Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen“, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhallzeit, angewandt worden. Da bei solchen Arbeitsplätzen andere Pausenzeiten gelten und die Mitarbeiter wirklich eine Ruhepause brauchen, ist für diese ein komfortabler Aufenthaltsraum vorhanden. Überall auf dieser Etage hängen sehr schöne Wolfsburg-Fotos des Fotografen Manfred Hensel.

Für diese Arbeit ist ein hohes Maß an Geduld, Sozialkompetenz und Ausdrucksvermögen gefragt. Auch bei „schwierigen“ und unzufriedenen Anrufern muss stets die Ruhe bewahrt und die Höflichkeit aufrechterhalten werden. Dies gilt auch für „bekannte“ Anrufer, deren einziges Hobby es zu sein scheint, täglich zum selben Problem anzurufen.

Zu erreichen sind die Mitarbeiter täglich von 7 bis 18 Uhr, ab 8 Uhr auch unter der inzwischen gebührenfreien Behördennummer 115. Über diese Nummer werden auch Bürger der Samtgemeinde Boldecker Land, des Landkreises Helmstedt und in Randzeiten des Kreises Pinneberg mit Auskünften versorgt.

War es vor Einrichtung des Centers für Bürger oft schwierig, die Verwaltung telefonisch zu erreichen, so ist inzwischen die Erreichbarkeit auf 95% gesteigert worden. Gut 65% aller Anfragen können bereits beim Erstkontakt beantwortet werden. Im vergangenen Jahr gab es 116.000 Anrufe, die Wartezeit für den Bürger betrug durchschnittlich 9 Sekunden, die Gesprächszeit 2,20 Minuten und die Nachbereitungszeit 0,45 Minuten. Für kompetente Auskünfte kann das Service Center auf eine auf dem Wissen aller angeschlossenen kommunalen Service Center, Landes- und Bundesbehörden basierendenWissensdatenbank zurückgreifen. Zudem wurde eine SAP-Software angeschafft und die eigene Datenbank aufgebaut. Für die Datenbank arbeiten so genannte Wissensmanager.

Gebraucht wird stets das Verb „beauskunften“, das aber seinen Weg in den DUDEN schon gefunden hat.

Das Bürger Service Center trägt m.E. in hohem Maß zur Bürgerzufriedenheit hinsichtlich der Erreichbarkeit der Verwaltung bei.

Piri

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18.04.2012 Kulturausschuss

In der Sitzung des Kulturausschusses am 18.4.2012 ging es zu einem großen Teil um die Zukunft der Stadtbibliothek und Zukunft des Alvar-Aalto-Kulturhauses (AAK). Zahlreiche Bürger waren als Zuschauer in den Ratssitzungssaal gekommen, um sich die Diskussionen zu diesem Thema anzusehen. Für all jene, die keine Zeit hatten, hier noch ein mal gebündelt alle Präsentationen:

Auf Antrag der PUG-Fraktion stellten die Architekten Brandes-Wagner/Brosowsky ihre räumliche Untersuchung zum Erhalt der Stadtbibliothek am Standort AAK aus dem Jahr 2006 vor.

Danach folgte ein Vortrag mit dem Titel “Zurück zur Multifunktionalität: Ideen zur Nachnutzung des AAK”, vorgetragen von der Geschäftsbereichsleiterin Kultur, Frau Schneider-Bönninger und Frau Kiekenap-Wilhelm vom Zetrum für Kulturelle Bildung.

Anschließend berichtete eine Bibliotheksmitarbeiterin über die Arbeitsbedingungen im AAK.

Den sehr umfangreichen Vortrag “Bildungscampus Wolfsburg – Planungsstand und Perspektiven” präsentierten die Bibliotheksleiterin Frau Buntzoll und die Geschäftsführerin der VHS, Frau Rabofski.

Schließlich stellte Herr Muth die Ergebnisse der Bibliotheksexkursion vor, an der Mitglieder des Kultur- und Schulausschusses teilgenommen hatten.

In der Sitzung wurde noch keine entgültige Entscheidung für oder gegen einen Neubau getroffen. Die Diskussion, und hoffentlich auch wie angekündigt die Bürgerbeteiligung, gehen weiter!

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18.04.2012 Sozial-und Gesundheitsausschuss

Dieser Ausschuss fand nicht im Rathaus, sondern in der Berufsfachschule Altenpflege, Diakonisches Werk Wolfsburg e.V. statt. Nach der Protokollgenehmigung und den Kenntnisgaben stellten sich vor bzw. wurde mündlich berichtet:

- Berufsfachschule Altenpflege, Diakonisches Werk Wolfsburg e.V.
- Wolfsburger Beschäftigungs gGmbH und n@ork Service GmbH
- Tätigkeitsbericht Jobcenter Wolfsburg für das Jahr 20122
- Überwachung der Trinkwasserversorgung durch das Gesundheitsamt
- Wohnschule.

Da ich vor 18 Uhr die Sitzung wegen eines Folgetermins verlassen musste, war ich bei den Anträgen der Fraktionen, den Anfragen und Anregungen sowie der Beantwortung von Anfragen nicht mehr anwesend. Dies alles wird aber im Protokoll nachzulesen sein.
Zur Berufsfachschule wurden viele Daten und Fakten genannt, die ich hier nicht alle wiedergeben werde. Interessant ist, dass pro Ausbildungsjahr zwei Plätze im Ausbildungsintegrierten/Berufsbegleitenden Studiengang „Pflege im Praxisverbund“ an der Ostfalia Hochschule angeboten werden, nach dessen erfolgreichem Abschluss man den Bachelor of Science erworben hat. Damit verbunden sind Studienkosten in Höhe von 3000€.
Voraussetzung für den Beruf des Altenpflegers ist der Realschulabschluss, wobei sich auch Schüler, die diesen an der Hauptschule erworben haben, bewerben können. Leider bestehen viele HS-Bewerber oft nicht den Einstellungstest. Auf meine Nachfrage nach den Inhalten dieses Tests wurde schnell klar, dass auch wenn nur wenige Aspekte genannt wurden, dieser nicht unbedingt kompetenzorientiert aufgebaut ist. Einmal abgesehen davon, dass nicht einmal das niedersächsische Kultusministerium in seinem Kerncurriculum Deutsch vorsieht, dass ein Hauptschüler nach zehn Schuljahren wissen muss, was beispielsweise ein Ornitho- bzw. ein Theologe ist, wette ich, dass befragte ich einen Tag in der Porschestraße Menschen zur Bedeutung dieser Fremdwörter, ich äußerst selten die richtige Antwort zu hören bekäme.
Außerdem erschließt sich mir nicht, warum jemand, der diese Begriffe kennt, besser zum Beruf des Altenpflegers geeignet ist als ein Begriffsunkundiger. Auf meine weitere Nachfrage, ob diesbezüglich schon Kontakt zu den vier Wolfsburger Hauptschulen aufgenommen worden sei, wurde geantwortet, man habe sich dort vorstellen wollen, aber keine Reaktion seitens der Schulen erhalten. Dennoch wurde offensichtlich nicht über den Einstellungstest gesprochen, denn dass der kompetenzorientiert sein und deshalb neu konzipiert werden muss – welche Kompetenzen brauche ich, um ein guter Altenpfleger zu werden – ist offensichtlich. Hier müssen die abgebenden und aufnehmenden Schulen, wie es die Erlasse auch vorsehen, gezielt und besser zusammenarbeiten!
Abschließend sei erwähnt, dass die Schüler der Berufsfachschule Altenpflege demnächst die Nordstadt aus der Sicht eines alten Menschen erkunden werden. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein!
Herr Schmidt stellte dann ausführlich die Wolfsburger Beschäftigungs gGmbH und n@ork Service GmbH vor. Diese kann man sich auf den Homepages anschauen: http://www.wbg-wob.de/ und http://www.network-wob.de/ selbst anschauen. Interessant war, dass es gelungen ist, 189 Teilnehmer wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Ich fragte anschließend nach dem mit ver.di vereinbarten Haustarifvertrag – und siehe da, am nächsten Tag wurde mir schon alles per E-Mailzugestellt. So schnell hat bislang noch niemand auf eine Piraten-Nachfrage reagiert!
Auch zum Jobcenter-Bericht werde ich mich kurzfassen, denn diese Zahlen werden ja auch veröffentlicht. Dennoch ist irgendwie nie ganz klar, wer vom Jobcenter wie bezeichnet und statistisch (nicht) erfasst wird.

Angesichts der sehr ausführlichen Berichte / Vorstellungen verging die Zeit sehr schnell.
Als der Bericht zur Überwachung der Trinkwasserversorgung durch das Gesundheitsamt anstand, war ich sehr überrascht, dass dieser mit einer Vorstellung des Gesundheitsamtes begann. So gestaltete sich dieser Teil wesentlich länger als das eigentliche Thema, nämlich u.a. die Legionellen im Trinkwasser, was meines Erachtens zu kurz behandelt wurde. Daher hier ein Link zu Legionellen: http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/hygiene/wasser/legionellen.htm .
Den letzten Bericht, auch sehr interessanten, zur Wohnschule, einem Bildungs- und Beratungsangebot für junge Erwachsene mit geistiger Behinderung, die gern selbstständiger werden und eigenständig leben möchten, konnte ich leider nicht bis zum Ende hören, da ich mich auf den Weg machen musste. Da ich selbst einmal im Wohnheim der Lebenshilfe gearbeitet habe, hätte gerade dieser Bericht mich aber sehr interessiert. Ich nahm das angebotene Informationsmaterial mit. Informationen bekommen und Kontakt aufnehmen kann man aber über Elvira Maurer von der Ev. Familienbildungsstätte unter 05361 / 89 333 -10 oder per Mail an: info@fabi-wolfsburg.de und Gurdrun Kneiske-Spitzer unter 05361 / 28 – 28 95. Auch hier der Einfachheit halber noch der Link: http://www.wolfsburg.de/irj/portal/anonymous?NavigationTarget=imperiafully://de/townhall/49c0f8b2.xml/Rathaus/Rathaus/Soziales%20%26%20Gesundheit/Behindertenbeauftragte/Wohnschule

Erstaunlich war, dass es, bis ich ging, keinen „Schwarz-Grün-Disput“ gab.

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17.04.2012 Sportausschuss

Zuerst fand zur Vorlage 0117/2012 eine gemeinsame Sitzung des Sportausschusses und dem Ortsrat Barnstorf/Nordsteimke statt, in der es im Rahmen des Sanierungsprogramms der Sport-und Mehrzweckhallen um die Generalsanierung der Mehrzweckhalle Nordsteimke. Zur Abstimmung stand der Beschlusssvorschlag, die ehemalige Gaststätte in dieser Halle umzunutzen, d.h., sie soll in einen Mehrzweckraum mit Funktions- und Nebenräumen umgebaut werden. Nachdem drei Versuche misslungen waren, einen Pächter für diese Gaststätte zu finden, entstand der o.a.Plan.
Nach dieser gemeinsamen Sitzung fand die „eigentliche“ Sitzung des Sportausschusses statt, in der nach den üblichen Formalitäten über die V 0231/2012 zum Umbau des Tennnenplatzes des Stadion West in einen Kunstrasenplatz abgestimmt werden sollte.
Nicht wirklich nachvollziehbar, aber wohl unumgänglich ist die zu den meisten Vorlagen in epischer Breite vorgetragene „Selbstbeweihräucherung“, in der oft zunächst die Historie, dann der Sinn dieser Maßnahme noch einmal ausführlich dargestelltt werden stets natürlich gefolgt von der (selbst-)lobenden Erwähnung der eigenen Partei, die diese Vorlage auf den Weg gebracht hat. So war es auch dieses Mal!
Auch wenn sich der Ausschussvorsitzende als „Kunstrasenfan“ outete, so muss doch laut Vorsitzender des Stadtsportbundes, Ursula Sandvoß, nicht überall ein Kunstrasenplatz entstehen. Es folgte die Frage, ob es bereits Überlegungen zur Erstellung weiterer Kunstrasenplätze gäbe, die von Herrn Muth dahingehend beantwortet wurde, dass dies zunächst in Vorsfelde und anschließend in Kreuzheide der Fall sein werde.
Es folgten die V 023/82012 sowie 0245/2012, in denen es um die Sanierung der Haupteingangstreppe des VW-Bades und den Änderungswirtschaftsplan 2012 des Geschäftsbereiches Sport und Bäder bezogen auf die
V 0124/2011 und den Fraktionsantrag 80/2012 ging.
Alle Vorlagen wurden einstimmig empfohlen und werden wohl auch in der nächsten Ratssitzung beschlossen werden.
In den schriftlichen Kenntnisgaben 0117 – 0119 und 0121/2012 ging es um Investitionszuschüsse für vereinseigene Anlagen. Hier waren sich letztlich doch alle Mitglieder darüber einig, dass die derzeitigen Richtlinien, die einen städtischen Zuschuss von 20% vorsehen und zudem von der Haushaltslage abhängig sind, nicht aufgeweicht werden sollten. In der letzten schriftlichen K 0132/2012 wurden die ab dem 01.05.2012 geltenden Eintrittspreise für das Freibad Almke bekanntgegeben. Die Preise für Erwachsene und Sondergruppen werden erhöht. „Als wichtige familienpolitische Komponente soll wie bisher für kein Eintrittspreis für Kinder unter 99cm erhoben und der […] für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren“ stabil bleiben.
Zuletzt gab es eine mündliche Kenntnisgabe zur Neugründung eines Tischtennisvereines.

Piri

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